2017 Sri Lanka

Bilder von Sri Lanka 2017

Die Reise war von der Raiba ausgeschrieben und sehr gut organisiert worden und mit dem Bus von Warthausen an den Flugplatz nach München zu kommen, war schon sehr angenehm. Mit Oman-Air ging es in die Luft aber die Omanis sind auch nicht besser als die Anderen, denn es gab 1,5 Stunden nichts zu trinken und dann endlich ein Bier und irgendwann zerkochte Pasta oder Fisch mit Reis, aber den Reis wollte ich für später aufsparen. Wenigstens gab es ein gutes Filmprogramm mit Til Schweiger. Als ich endlich schlafen wollte, ging das Licht an um 2.00 Uhr und den Schlafenden wurden Muffins und Pfannkuchen unter die Nase gehalten. In Muscat geb es vier Stunden Aufenthalt, ehe es nach Sri Lanka weiter ging. Mit 4,5 Stunden Zeitverschiebung sind wir auf dem Bandaranaike-Airport angekommen und nach den Einreiseformalitäten wurde wir auch gleich von Nalin in Empfang genommen und zum Bus geleitet. Dort gab es zur Begrüßung eine Blumenkette und einen Königskokosnussdrink. Im Ozo-Hotel sind wir gut untergekommen, wurden in Unkenntnis des Wechselkurses mit den Bieren etwas abgezockt und nach einem langen Tag ging es ins Bett.

Colombo

Nach einem ausgiebigen Frühstück bestiegen wir den Bus. Nalin stellte den Busfahrer Sunil und den immer lachenden Helfer Chatu vor und dann gab es eine Stadtrundfahrt durch die Millionenstadt. Zwar nicht mehr Landeshauptstadt ist die Stadt doch die eigentliche Hauptstadt. Der Name hätte nichts mit Kolumbus zu tun, sondern käme von einem großen Mangobaum am Hafen "Cola-amba". Ein Rathaus wie das amerikanische Capitol und der enorme Verkehr mit den vielen Tuk-Tuks beeindruckten und dazwischen die ersten Buddhas und viel Information von Nalin. Interessant die vielen britischen Bauwerke aber auch das Engagement der Chinesen beim neuen Hafen. Interessant auch die Pippi-Pause im 1. Class-Hotel aber dort gab es später Mittagessen und Toiletten sind außerhalb der Hotelanlagen einfach problematisch. Interessant war auch die Bildzeitung von Sri Lanka. Absolut nichts zu erkennen und Nalin erklärte dass das eben Singhalesisch sei und die etwas eckigeren Zeichen seien Tamil.
Weiter ging es nach Pinnawela zum Elefantenwaisenhaus am Maha Oya. Schön wie die Elefanten vom Fluss heraufkamen. Na ja, es sind eben keine afrikanischen Elefanten in Wildnis und das Füttern der kleinen Elefanten mit den Flaschen war fast schon Zirkus. Nach dem Essen im Elefantenrestaurant mit Betrachten der badenden Elefanten, ging es drei Stunden nach Norden bis nach Dambulla ins Amaya Lake Resort. Eine sehr schöne Anlage mit Bungalows und Pool und vor allem, großartigem Buffet.

Buddah

Nach einem Frühstück im Freien ging es nach Anuradhapura, der alten Königshauptstadt. Nalin erklärte auf die Fahrt viel über Buddha. Der als Siddhartha Gautama geborene Königssohn erwachte im Alter von 35 Jahren unter einer Pappelfeige in Indien als Erleuchteter. Ein Ableger dieses Baumes wurde nach Sri Lanka gebracht und wird dort tatsächlich gehegt und gestützt und war zu bestaunen. Davor mussten die Schuhe ausgezogen werden und ein paar Lotosblüten wurden als Geschenk erworben. Die sonst so friedlichen und freundlichen Buddhisten zeigten aber beim Eintreten ordentlich Ellbogen, denn jeder wollte zuerst durch die Tür. Ein wenig Ehrfurcht und Meditation war angebracht und Blumen wurden dar gebracht. Bei sengender Hitze ging es zur Ruvanvelisaya Dagoba. Dagoben sind Reliquienschreine und in jeder Gemeinde zu finden, die riesige in Anuradhapura wird von Elefantenfiguren bewacht und ist ein wahres Prachtstück. Für ein paar Rupien erhielt man die Schuhe wieder zurück und schon ging es weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit dem Mondstein. Nalin erklärte die Bedeutung der einzelnen Segmente, so wie eben alles in Sri Lanka eine Bedeutung hat.
Weiter ging die Fahrt zum Felsentempel von Dambulla, einem über 100 m hohen Felsmassiv mit fünf Kammern. 153 Buddha-Statuen gibt es dort zu bestaunen, teilweise sind die Figuren 100 Jahre vor unserer Zeitrechnung geschaffen worden und die alten waren meist besser erhalten als die neueren. Nach so viel Kultur in schwüler Hitze ging es zurück ins Resort wo der Pool nochmal genutzt wurde und dem phantastischen Buffet zugesprochen wurde. Nach dem Essen setzte man sich zu einem Arrak an der Bar zusammen.

Sigiriya

Am nächsten Morgen ging es zur historischen Felsenfestung Sigiriya, was Löwenfelsen bedeutet. Nalin erzählte uns vom bösen Kasappa der seinen Vater umgebracht hatte und aus Angst die Felsenfestung errichten ließ und dann dahin geflohen war. Ein 200 m hoher Monolith auf dem einstmals die Burg war, galt es zu bezwingen. Zum Glück hatte der Regen aufgehört und so konnten die steilen Treppen bestiegen werden. Gerlinde und ich hatten fleißige Helfer zur Hand, die aber eher hinderlich denn hilfreich waren auf den schmalen Stiegen und englisch konnten sie auch nicht. Etwa auf halber Höhe waren die Fresken der barbusigen Wolkenmädchen zu besichtigen. Das Fotografierverbot der alten Gemälde wurde nicht von allen eingehalten und so musste unser Raiba-Reiseleiter seine Kamera zum Löschen der Bilder abgeben. Oben gab es eine tolle Rundumsicht. Ein riesiger Buddah auf der einen Seite und riesige grüne Gebiete mit Regenwald. Unsere Helfer wurden mit  2000 Rupien belohnt und dann ging es wieder abwärts.  Vorbei am Löwentor mit der Geschichte dazu von Nalin. Weiter ging es vorbei am Kobrafelsen aber die Gefahr ging  eher von den Toilette da unten aus, aber es war nun klar warum wir unsere Pipipausen nur in Hotels machten.
Am Nachmittag gab es weiter Kultur in noch einer ehemaligen Stadt: Polonnaruwa. Nalin erzählte wieder eine Geschichte von einem König und dann gab es Reste einer Stadtmauer, vergleichbar mit der von Biberach. Etwas interessanter waren die Rundtempel und insbesondere die großen Granit-Buddahs von Gal Vihara und auf der Rückfahrt ins Hotel stand tatsächlich ein wilder Elefant auf der Straße.

Ayurveda in Matale

Am nächsten Tag ging es Richtung Kandy mit einem Zwischenstopp in Matale mit Besichtigung  einer Gewürz-Farm.  Es war ein Muskatstrauch, Pfeffer, Vanille und alles was es so an Gewürzen gibt als Ausstellungsgarten zu besichtigen und dann ging es gleich in die Ayurveda-Verkaufsveranstaltung. Die besten Gesundheitscremes und Wässerchen für und gegen alles wurde angeboten und eine Massage gab es gratis dazu und für mich eine schonende Beinenthaarung. Dann wurde kräftig gekauft und mit Karte ist das heute kein Problem mehr. Unangenehm das Verhalten des Chefs, als nicht die vorgeschlagene Menge abgenommen wurde, dann musste der Hiwi weiter verkaufen. Zum Mittagessen wurde ein Linsengericht vor unseren Augen zubereitet und mit gutem Brot schmeckte das auch großartig, war ohne Besteck aber schwierig zu essen. Weiter ging es nach Kandy und dort logierten wir im Grand Kandyan Hotel. War das ein Pomp in Gold und Spiegel und wenn man ins Atrium geschaut hat, hat es ausgesehen wie in einer Pralinenschachtel. Ein Pool auf der Hochterasse mit phantastischem Ausblick. Alles  vielleicht eine Spur übertrieben, aber Essen und Service vom Feinsten.

Kandy

Am Abend gab es eine Vorstellung traditioneller Tänze. Von Trommeln begleitet zeigten die wohlgenährten Damen einen Erntetanz und die Männer akrobatische Überschläge und Derwischtänze.
Am nächsten Morgen ging es in den botanischen Garten, der als einer der schönsten Asiens gilt. Aber was soll man im Ausland eingeführte Pflanzen bestaunen und das Orchideenhaus auf der Mainau ist allemal besser. Na ja, es gab schöne Arrangements aber es war eben ein angelegter Garten und man hätte lieber einmal eine Pirsch in einem normalen Wald mit seiner Vielfalt durchgeführt.
Dafür kam anschließend das kulturelle Highlight: Der Zahn Buddahs. In einer Tempelanlage wird die Reliquie verwahrt. Viel Gold und Elefantenzähne vor dem Schrein. In der Mitte des Schreins befindet sich der Zugang zu einer Kammer, in der die Reliquie unter sieben goldenen Dagobas aufbewahrt wird, was natürlich nicht zu sehen ist.  Im Sri Dala Museum war dort die Geschichte des Buddah auf Tafeln festgehalten fast ein wenig wie bei uns der Kreuzwege mit der Leidensgeschichte. Da war Nalin wieder in seinem Element und gab uns wieder viel von seinem Wissen über Buddha weiter.
Nach diesen geistigen Genüssen ging es zum Mittagessen in ein Lokal über der Maskenmanufaktur. Das war das einzige schlechte Essen und die hätten leichter was wirklich einheimisches angeboten als den Stampf im Buffet. Dann startete die Werbeverkaufsschau. Nach einem kurzen Aufenthalt bei den Holzschnitzern ging es zum Masken kaufen. Wirklich schöne, handgeschnitzte Masken, die im Haus aufgehängt gegen und für alle Geister wirken. Nach den Masken ging es zu den Edelsteinen. Nach einem kurzen Film, in dem gezeigt wurde wie beschwerlich die Edelsteine geschürft werden (die kennen immer noch keine Benzinmotoren) gab es einen sehr kurzen Abstecher in die Schleiferei und zu den Goldschmieden und dann aber ausführlich in den Verkauf. Mondsteine, Rubine uns Saphire und alles zu Schnäppchenpreisen.
Damit noch nicht genug, ging es weil es kurzfristig regnete, noch zu einer Seidenvorführung in einem Kaufhaus um die Ecke. Ein Filmchen über die Seidengewinnung angesehen und dann durchs Kaufhaus.

Eine Bahnfahrt ist nicht lustig

 Am nächsten Morgen wurde um 5.30 Uhr geweckt, schließlich musste man auf den Bahnhof, denn der Zug sollte um 8 Uhr abfahren. Das kurze Stück hätte man locker zu Fuß gehen können, zumal das Gepäck mit dem Bus transferiert wurde. Der Kopfbahnhof von Kandy ist noch ein echtes, englisches Schmuckstück, aber man konnte im Vorfeld im Internet schon lesen, dass sich die Abfahrten grundsätzlich 2 h verspäten. So hieß es den Bahnsteig auf und ab zu gehen, dabei gab es einiges zu sehen. So z.B. das alte Stellwerk bei dem noch alle Signale und Weichen per Hand bedient werden oder der alte Mann der auf der Seite seine Betelnuss zubereitete. Um 9.30 Uhr hieß es dann tatsächlich einsteigen. Das Problem waren die reservierten Plätze und ein Umsetzen war sehr schwierig. Ein weiteres Manko war die erste Klasse. Sicherlich gut gemeint, war das Abteil eiskalt klimatisiert und die Fenster nicht zu öffnen. Da machte es schon mehr Spaß an der offenen Tür die vorbeihuschende Landschaft zu betrachten. Die anfängliche Ebene wurde bald Wald und schließlich wurde es bergig denn es ging auf eine Höhe von über 2000 m. In unserer Endstation Nuwara Eliya wartete schon der Bus und schnell ging es in eine Teefabrik. Eine kurze Erklärung der Trockenanlage und schon ging es zum Teeprobieren. Das war eine Sache für Teekenner und ausgesuchte Spezialitäten gab es natürlich auch zu kaufen. Vorbei an den Hängen mit Tee und vielen kleinen Gemüsebeeten ging es ins Hotel. Zwar war der Swimmingpool  eher ein Kinderplantschbecken aber das Buffet war Weltklasse. Hatte man schon mehrfach geglaubt, dass es keine Steigerung mehr gäbe, dann war das der Höhepunkt. 20 Warmhalter mit verschiedenen Leckereien, kaltes Buffet, Suppen, beste Salate und eine gigantische Dessertauswahl.

Safari

 Nach einem lecker Frühstück gab es noch schöne Bilder von einem Hochzeitspaar in üppiger Tracht. Die Fahrt führte aus dem kühlen Hochgebirge durch Nebelwälder  vorbei an Äckern und Landschaften ähnlich unseren, bis in den heißen Süden auf Meereshöhe ins Safari Hotel in Tissamaharama. Der Name des Hotels war Programm und weil die Zimmer noch nicht fertig waren, ging es gleich auf Safari. Mit Jeeps ging es in den Yala-Nationalpark, der laut Ausschreibung von Tieren nur so überquellen sollte. Aber weit gefehlt - es gab anscheinend nur eine Straße im Park und da waren ein paar Bea-eater und Pelikane zunächst das einzige Getier. Ein vermeintliches Krokodil im See entpuppte sich als Baumstamm und dann gab es einige Büffel. Unser Guide kannte die Tiere weniger als wir und dann gab es noch einen Elefanten hoch oben auf dem Berg. Nach einer Pippipause und schönem Strand ging es schon wieder zurück. Da war dann plötzlich ein Stau. Etwa 50 Jeeps kreisten um ein Waldgebiet und anscheinend sollte sich dort ein Leopard aufhalten. Irgendwann wurde es dem Wildhüter zu bunt und er dirigierte die Autos weiter und deutete immer auf einen Baum. Beim Auswerten und Vergrößern der Fotos war tatsächlich der Rücken eines Leoparden zu sehen. Ein paar schöne Pfauen gab es noch zu sehen und schon war die Safari zu Ende.

Galle

Den letzten Punkt der geführten Rundreise bildete die Stadt Galle im Süden. Bekannt von den Bildern mit den Stelzenfischern und dem holländischen Fort war man gespannt auf den letzten Rundreisenpunkt. Aber es war dermaßen heiß, so dass für Boutiquen und Cafes keine rechte Stimmung aufkam und so haben wir uns, nach einem Marsch durch die Einkaufstraßen ein Tuk-Tuk gemietet und sind auf den Obstmarkt gefahren. Eine tolle Auswahl an Früchten und für die anderen Märkte hatte die Zeit nicht gereicht, denn wir mussten den Bus für die abschließende Fahrt ins Badeparadies erreichen.

Blue water

Drei schöne Tage am Pool mit all inclusive, wobei bei man bei der Hitze gar nicht viel brauchte und man eher zum Abkühlen in den klimatisierten Speisenraum  ging. Einen Sonnenbrand gab es gleich am ersten Tag obwohl wir uns vermeintlich ständig im Schatten der Palmen aufgehalten hatten. Spaziergänge am herrlichen Strand und  und Abends wie gewohnt, Buffet vom Feinsten. Mit dem Tuk-Tuk ging es noch nach Kalutara um die letzten Rupien auszugeben. Eine Papageienschar flog in den Hotelhof ein und ein wunderbares Lichtspiel beendete den Urlaub.

Rückflug

Etwas beschwerlich, wieder mit Umsteigen und langer Wartezeit in Oman ging es endlich in Muscat in den großen Flieger zurück nach München. Das Flugzeug war so kalt, dass viele Passagiere die dicken Jacken rausholten und eine mehrfache Beschwerde nutzte auch nichts, dafür gab es ein schreckliches Frühstück mit triefendem Kuchen und eingedickter Vanilleschlunze. Aber irgendwann kamen wir in München an und der Bus war schon parat.

 

 

 

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