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Besinnung am Volkstrauertag

100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges war in diesem Jahr das tiefere Gedenken des Volkstrauertages der in Warthausen von den beiden Konfessionen und der Gemeinde in der Pfarrkirche abgehalten wurde. Der Liederkranz umrahmte, wie seit vielen Jahren, den Gottesdienst und Chorleiterin Helena Klein hatte passende Liedbeiträge herausgesucht. So hieß es zu Beginn: "Weiß ich den Weg auch nicht", den so viele Soldaten vor hundert Jahren im 1. Weltkrieg auch gegangen waren. Bürgermeiter Jautz ermunterte die zahlreichen Gottesdienstbesucher die Vortragsreihe zum ersten Weltkrieg zu besuchen. Es gäbe viel Interessantes zu hören, insbesondere zu den aus der Gemeinde betroffenen Personen. Nicht nur den Gefallenen sei zu gedenken es gäbe auch interessante Tagebücher des damaligen Bürgermeisters und viele Betrachtungen über den damaligen Pfarrer und Lehrer. "Gehe deinen Weg voll Zuversicht" sang der Liederkranz und weiter "Verleih und Frieden". Ein Wunsch der selbst nach zwei schrecklichen Weltkriegen aktueller denn je ist. Nach dem Segen durch Pfarrer Bosch und Pfarrer Reutlinger führte der Liederkranz den Segen weiter:"Lass uns Herr, in deinem guten Segen gehen".

Mit den Fahnenordnungen voran, ging es anschließend zum Kriegerdenkmal an dem der Bürgermeister einen Kranz der Gemeinde zum Gedenken an die Gefallenen niederlegte. Eine Abordnung des Musikvereins intonierte das Lied vom guten Kameraden und zum Abschluss gab es die Nationalhymne.

  • Singen zum Gottesdienst

  • Fahne in der Kirche

  • Verneigung vor dem Ehrenmal

  • Gedenkkranz der Gemeinde

Der gute Kamerad

Ich hatt einen Kameraden,
Einen bessern find'st du nit
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen,
Gilt's mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen,
Als wär's ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew'gen Leben
Mein guter Kamerad!

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