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Vocal im Spital - phänomenal

Bilder vom VIS

Eine Werbung für den Chorgesang war das 6. Vocal im Spital am Abend des 8. Juli 2018. Es hatte einfach alles gepasst: Tolles Wetter, viele Zuhörer, ein abwechslungsreiches Programm von sieben Chören und gute Laune.

Der Regionsvorsitzende Helmut Hanickel war bei seiner Begrüßungsrede erfreut über die vielen Besucher unter denen er den Vizepräsidenten des Oberschwäbischen Chorverbandes, Erwin Gering, und den Geschäftsführer, Eugen Kienzler, gerne willkommen hieß .

Die Mädels des Kinder- und Jugendchores aus Eberhardzell, sicher geleitet von Helena Klein, sangen sich gleich in die Herzen der Zuhörer. „Wir sind toll“ sangen sie und so präsentierten sie sich auch. Ob das im „Gourmet“ besungene Junkfood aus Pommes, Ketchup und Wienern eine kindgerechte Ernährung ist, sei dahin gestellt aber auf jeden Fall klang es gut.
„Hohes Cis“, der junge Chor der Chorgemeinschaft Laupertshausen, machte erst Mal musikalisch Eigenwerbung. „Komm doch zu hohes Cis“ und zwar zu einer Probe sonntags um 19 Uhr in Laupertshausen, wobei sie ihre Visitenkarten ins Publikum streuten. Unter der Leitung von Bernadette Pfänder, die den Chor vorstellte und viel Erfolg – oh nein, viel Vergnügen wünschte,  sangen sie vom „Lieblingsmensch“ und mussten nach Tim Benzko noch schnell die Welt retten.

Der Sängerbund Biberach mit seinem Dirigenten Peter Schenk ging in Volksliedern zunächst im schönste Wiesengründe und suchte am Brünnele den herztausigen Schatz. Der ebenfalls von Peter Schenk geleitete Chor „Incogniton“ sang mit dem Sängerbund zusammen „Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche“. Incogniton präsentierte anschließend mit feinen, ausgewogenen Stimmen das französichse „Tourdion“, englische Madrigale und ein erstaunlich arrangiertes „Can’t buy me love“. Nach diesen dezenten Tönen gab es mit dem Auftritt der Ranzengarde n.e.V. ein absolutes Kontrastprogramm: Größer, stärker, oberschwäbischer, auf jeden Fall viel lauter. Mit ihrer Show, einem derwischhaften Tambourmajor , Kazoo blasend und sogar singend begeisterten die Trommler.

Nach der Pause betrat Chorleiterin Ulrike Marquart mit dem „Heartchor“ aus Uttenweiler die Bühne. „Shoobeedoowah“ hieß es zunächst von den acht Mädels und einem Mann. „Wie kann es sein?“ fragte der Chor und mit einer klasse Choreographie gab es „Titanium“ von David Guetta.

Ebenfalls von Ulrike Marquart geleitet wurden die Damen von Li(e)dschatten aus Alberweiler. Die Chorleiterin führte aus, dass sie zunächst der Frauenchor von Alberweiler waren aber seit man sie nuschelnder Weise einmal als „Frauenchor alte Weiber“ vorgestellt hätte, wären sie nun die „Li(e)dschatten“. Richtig „Happy“ sangen die Damen und machten sich anschließend richtig lustig über die Männlein. Aber nein, es war das Männlein im Walde gemeint, die Hagebutte.

Sie hätten lange warten müssen, meinte Siegmar Schmidt, der Vorsitzende des Liederkranz Warthausen, aber man sei in Warthausen das Warten gewöhnt, denn es sei ja schon im Ortsnamen enthalten. Vielleicht sei es aber so, dass das Beste zum Schluss komme. Chorleiterin Helena Klein hätte gemeint, wenn die Kleinen des Kinderchores ohne Noten singen, dann könnt ihr das auch und deshalb trete der Liederkranz erstmals ohne Notenmappen auf. Und das machte sich bezahlt, denn ein feuriger Ungarischer Tanz Nr. 5 und fetziges Siyahamba in Zulu und Englisch sorgten für Applaus. Passend zur Abendstimmung gab es noch ein herzergreifendes „Jedes Abendrot ist ein Gebet“.

Der Regionsvorsitzende dankte mit seinen Schlussworten, die er wie die Warthauser auch ohne Manuskript vorbrachte, dem Publikum, den Chören, den Helfern des Frohsinn Biberach für die Bewirtung und dem Auf- und Abbauteam.

Mit einem gemeinsamen „Rund um mich her“ wurde ein herrlicher Chorabend beschlossen.

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